Werbung auf Webseite - Anbieter? Gewerbe? ...?

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  • Komm halt drauf an, was du für Werbung schalten willst. Was zu beachten ist, ist von Abieter zu Anbieter unterschiedlich. Dazu solltest du die AGBs bei demjenigen, wo du dich anmeldest, konsultieren.

    Gibt sehr vielseitige Arten von Werbung: Es wird nach Werbeeinblendungen bezahlt, es wird nach verkauften Produkten bezahlt etc. Solltest dir halt im klaren sein, was du willst und was die finanzieren willst.
  • Ich bin mir jetzt nicht sicher, also Angaben ohne Gewähr

    wir waren, als ich noch Schüler war ;( bei IHK und da meinte eine kluge Tante, dass Gewerbe erst ab 400 € monatlich angemeldet werden muss, solange keine Sozialhilfen bezogen werden (sonst wirst du Rückzahlungen ausführen müssen)

    es KANN sein dass man bei dieser Grenze einfach eine andere Art von Gewerbe anmelden muss, deswegen nicht sicher!!!
  • Ich bin mir da auch sicher: Jeder mit Gewinnabsicht muss ein Gewerbe anmelden.
    Die 400 EUR Grenze die du meinst ist vielleicht die Grenze ab der du dich selbst krankenversichern musst.

    Allgemein gibt es die Unterscheidung zwischen Kleingewerbe und normalem Gewerbe:

    Normales Gewerbe: monatliche Steuererklärung
    Kleingewerbe: jährlich

    Kleingewerbe: Du darfst keine Mehrwertsteuer auf die Rechnung aufschlagen.
    Normales Gewerbe: Du musst

    Dazu gibt es noch etliche andere Unterscheidungen... für den kleinen Mann der sich nicht mit dem Steuerkram auseinandersetzen will, sollte das Kleingewerbe ausreichen.

    Dies ist keine Steuerauskunft, sondern nur ein Ausschnitt meiner Selbstrecherchen.
  • Das ist natürlich interessant.

    Würde ja heissen, dss wenn man sich bei GoogleAds oder Zanox etc. .. anmeldet man ein Gewerbe anmelden muss, wenn man über die Grenze X kommt.
    Was ich nicht glaube, da viele Blogs und Foren sicherlich über einen monatlichen Umsatz von 400€ (wieviel auch immer) kommen und diese dann alles "Schwarz" betreiben würden.

    Wem dem wirklich so ist, möchte ich niemanden anstiften, aber das Auszahlungskonto kann man ja überall angeben. Und welches man dort angibt ist vollkommen egal - ob gewerblich oder privat.
    Und da man afaik nirgendwem Rechenschaft schuldet was dort geklickt wird oder nicht, spielt es ja keine Rolle ?!
  • vince schrieb:

    Wem dem wirklich so ist, möchte ich niemanden anstiften, aber das Auszahlungskonto kann man ja überall angeben. Und welches man dort angibt ist vollkommen egal - ob gewerblich oder privat.
    Und da man afaik nirgendwem Rechenschaft schuldet was dort geklickt wird oder nicht, spielt es ja keine Rolle ?!
    wenn du es tatsächlich gewerblich betreibst (aber es nicht anmeldest) oder Einnahmen verschweigst ist das Steuerhinterziehung. Wie leicht oder schwer einem das Finanzamt da auf die Schliche kommt ist relativ unerheblich, denn wenn du erwischt wirst wird es richtig teuer und hat natürlich auch strafrechtliche Konsequenzen.

    Aber mal was anderes: Sind die Werbeeinahmen von kleinen bis mitleren Seiten so hoch, dass man von Gewinnabsicht sprechen kann? Ich war immer der Meinung, dass man froh sein kann, wenn man seine Serverkosten (teilweise) decken kann. Solange man da im Minus ist braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn man macht keinen Gewinn und hat somit keine Gewinnabsichten und wie d0nut schon gesagt hat braucht man dann auch kein Gewerbe oder sonstwas anmelden.
  • Rondrer schrieb:

    Aber mal was anderes: Sind die Werbeeinahmen von kleinen bis mitleren Seiten so hoch, dass man von Gewinnabsicht sprechen kann? Ich war immer der Meinung, dass man froh sein kann, wenn man seine Serverkosten (teilweise) decken kann. Solange man da im Minus ist braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn man macht keinen Gewinn und hat somit keine Gewinnabsichten und wie d0nut schon gesagt hat braucht man dann auch kein Gewerbe oder sonstwas anmelden.

    Ich habe auch vor nur die Serverkosten damit zu decken und keinen großartigen Gewinn damit zu erwirtschaften.
  • Rondrer schrieb:

    wenn du es tatsächlich gewerblich betreibst (aber es nicht anmeldest) oder Einnahmen verschweigst ist das Steuerhinterziehung.


    Nehmen wir doch mal easy-coding als Beispiel.
    Hier wird jetzt mit Werbebannern geworben um die Serverkosten zu decken und das gesamte Projekt ist nicht gewerblich, sondern privat.

    Die Banner laufen aber so gut, dass pro Monat ein Gewinn von über 1000€ übrig bleibt.


    Wikipedia sagt:
    Ein Gewerbe ist jede erlaubte, selbständige, nach außen erkennbare Tätigkeit, die planmäßig, für eine gewisse Dauer und zum Zwecke der Gewinnerzielung ausgeübt wird und kein „freier Beruf“ ist.


    Nun hat aber der Inhaber überhaupt keine Gewinnabsichten, sondern möchte den Benutzern mit der Werbung nur Anreize geben.

    Zudem kommt noch ein weiteres wichtiges Merkmal hinzu, dass meiner Meinung nach nicht erfüllt wird:
    Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr: die Waren und Dienstleistungen müssen auf dem Markt angeboten werden, Leistungen werden nicht nur zwischen Privatleuten ausgetauscht;


    Ich sehe das so, dass im Beispiel Forum alles kostenlos angeboten wird und nichts auf ein Gewerbe hindeutet.
    Das ganze lässt sich dann auf sehr viele andere soziale Portale, Netzwerke und Angebote übertragen.
  • Nun hat aber der Inhaber überhaupt keine Gewinnabsichten, sondern möchte den Benutzern mit der Werbung nur Anreize geben.
    Man kann davon ausgehen, dass jemand der auf dauer konstant Gewinn macht auch Gewinnabsichten hat. Könnte ja jeder Behaupten egal was er macht, dass der Gewinn nur einfach ein Nebenprodukt ist.



    vince schrieb:


    Zudem kommt noch ein weiteres wichtiges Merkmal hinzu, dass meiner Meinung nach nicht erfüllt wird:

    Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr: die Waren und Dienstleistungen müssen auf dem Markt angeboten werden, Leistungen werden nicht nur zwischen Privatleuten ausgetauscht;
    Ich sehe das so, dass im Beispiel Forum alles kostenlos angeboten wird und nichts auf ein Gewerbe hindeutet.
    Das ganze lässt sich dann auf sehr viele andere soziale Portale, Netzwerke und Angebote übertragen.
    Ja das is nochmal ein anderer Punkt. Ob das alles wirklich genau so auf Banner-Werbungseinnahmen übertragbar ist weiß ich nicht, ich bin nur von dem Standpunkt ausgegangen: Gewinnabsicht= Gewerbe.
  • vince schrieb:

    Was ich nicht glaube, da viele Blogs und Foren sicherlich über einen monatlichen Umsatz von 400€ (wieviel auch immer) kommen und diese dann alles "Schwarz" betreiben würden.

    Du triffst aber eine harte Unterscheidung ;) Gewerbetreibend oder Schwarzarbeit. Es gibt immer noch die, die es als Nebeneinkunft angeben.
    Bis zu einem Freibetrag von ~7.800€ Gewinn(!! kein Umsatz) im Jahr muss man ja sowieso auch keine Steuern zahlen. Man muss die Gewinne nur angeben.

    Ich mache mir über solche Themen ehrlich gesagt wenig Gedanken und geh lieber auf Nummer sicher. Dann muss ich auch nicht ständig auf dem Laufenden bleiben ob meine Grauzone gerade legal ist ;)
    Aber es muss sich natürlich auch lohnen. Was oft unterschlagen wird: Neben der Gewerbeanmeldung (kostenlos - 30 EUR) bezahlt man auch noch jährlich 50 EUR IHK Zwangsmitgliedschaft und damit begleitend die Papierentsorgung deren Magazine.

    @Koljan: ich überlege mir das so.
    Punkt1) Unternehmen wie Google und Zanox machen selbst auch Steuererklärungen. Und wenn du jeden Monat einen Betrag x gutgeschrieben bekommst, dann hat das Finanzamt schonmal Dokumente mit deinem Namen. Und wenn sie 10 EUR auf Dokumenten erfasst haben, die du selbst nicht angegeben hast, dann heißt das ja nicht, dass sie alle Dokumente haben und sie können Nachprüfungen anstellen.

    Punkt2) Man muss seine Finanzen für 10 Jahre aufheben. Stell dir vor du machst in 1-2 Jahre super viel Gewinn... dann könnten sie sich wundern und prüfen: "Was war denn vor 3 Jahren"

    Punkt3) Könnte dir jmd Schaden wollen? Es ist ein einfaches Webseiten mit deinem Namen herauszufinden. Und wenn es keine Bekannten sind die dir Schaden wollen, vllt gibt es Bots?

    Fazit) Punkte 1 bis 3 sind wirklich unwahrscheinlich - vor allem bei Kleinbeträgen. Aber bei der Steuererklärung geht es ja nicht ums Räuber und Gendarm spielen. Wenn sich die jährlich 50 EUR nicht bemerkbar machen, solltest du ein Gewerbe anmelden.

    Dies ist keine Rechtsauskunft
  • Hi,

    bei Google Adsense ist es so, dass du das Geld pro Klick bekommst.
    Wobei du nicht so viel Einfluss auf den Inhalt hast, da Google versucht die Werbung auf deinen Content abzustimmen.

    Du hast aber die Chance Mögliche Konkurrenz manuell auszufiltern.


    Bei einem Anbieter wie zanox, meldest du dich für bestimmte "Programme" an.
    Z.B Tchibo
    Die gucken sich deine Seite an und schalten die dann frei, wenn alle Auflagen stimmen. (Es handelt sich meist um banale Auflagen wie "keine Rassistischen oder Pornografischen Inhalte"...)
    Dann hast du die Möglichkeit zwischen Textlinks, Imagebannern, Flashbannern ... (kommt darauf an was angeboten wird) zu wählen.

    Die Einnahmen bekommst du dann aber kaum noch per Klick, sonder meist per Sale oder per Lead.

    Am besten wird wohl eine Mischung aus Adsense und z.B Zanox sein.
    Nachteil bei Google ist einfach, dass du die Werbung nicht personalisiert setzen kannst, aber schneller Geld bekommst (wenn dann geklickt wird)

    Musst du dir überlegen, welchen Inhalt du Präsentierst und welche potentiellen Kunden oder Besucher auf deiner Seite rumschwirren.
    Wenn du persönliche Daten besitzt und weißt, dass es sich um eine junge Dame handelt und Google irgendwelche technische Werbung ausspuckt, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass dort geklickt wird.
    Wenn du dann aber via z.B Zanox eine Esprit oder H&M Werbung schaltest, dann steigt die Wahrscheinlichkeit natürlich.

    Wobei es dann auf den Umfang der Seite ankommt. Musst du dir überlegen ob sich vom Aufwand eine "richtige" Strategie lohnt.
    Wenn du einfach nur schnell was schalten möchtest und dich auf Google verlässt, dann reicht AdSense.

    //Edit
    Das Geld pro Klick bei Google siehst du nicht, da es darauf ankommt, was der Anbieter zahlt.
    Nehmen wir einen hochfrequentierten Suchbegriff wie "Briteney Spears".
    Anbieter A,B und C würden 0,30cent pro klick zahlen und Anbieter D nur 3cent, dann ist die Wahrscheinlichkeit für Anbieter D natürlich geringer gelistet zu werden.
    Durchschnittlich sind es 1-3cent, aber soll auch schon Leute gegeben haben die einige Dollar für einen Klick bekommen haben.
    Ich glaube ich habe mal gelesen, dass 45$ für einen Klick gezahlt worden sind.

    Hier mal ein Auszug:
    Das geht doch garnicht. $45,00 pro Klick?

    Mo: 38 Klicks
    Di: 41 Klicks
    Mi: 60 Klicks
    Do: 12 Klicks
    Fr: 32 Klicks
    ...

    = ca. 7785,00 Dollar die Woche ?!


    Obs stimmt weiss man nicht, aber niemand wird dir den Suchbegriff verraten :D
  • Was du auch bei Werbung auf der Homepage beachten musst ist das dir keine privaten Absichten mehr unterstellt werden. Also wenn du "mal eben schnell" eine Grafik von Google-Images auf deiner Seite einbindest (oder andere Urheber- oder Namensrechte verletzt) kann das dich schnell viel Geld kosten. Bevor du das machst, solltest du also prüfen:
    • Sind deine Grafiken selbst gemacht oder public domain.
    • Hast du von GPL- oder CC-Grafiken den Originalautor angegeben.
    • Gleiches gilt fürs Template (falls du eines benutzt hast)
    • Sind Textzitate auf deiner Seite und hast du die Angegeben
    • Sind deine Links alle ok
    • Ist deine domain ok (also nicht verwechselbar mit Firmennamen, am besten nicht schützbar)
    • Verzichte auf die Farbe Magenta :D
    ~ mfg SeBa

    Ich beantworte keine PMs zu Computer-/Programmierproblemen. Bitte wendet euch an das entsprechende Forum.

    [IMG:http://i.creativecommons.org/l/by-sa/3.0/80x15.png]
  • SeBa schrieb:

    Verzichte auf die Farbe Magenta :D

    :thumbsup: :thumbsup:

    SeBa schrieb:

    Ist deine domain ok (also nicht verwechselbar mit Firmennamen, am besten nicht schützbar)


    Das würde mich auch interessieren. Wie sieht es aus, wenn man eine Domain verkauft und dann "parkt".
    Beim parking kann man ja vom Verkäufer z.B sedo.de eine Seite voll mit Werbung einbinden.
    Der Vorteil bei sedo ist, dass durch Statistiken berechnet werden, die die Domain dann innerhalb von Sedo, bei vielen aufrufen, gut platzieren.

    Ist dann der Verkauf eienr Domain eine kommerzielle Absicht, wo man in Konflikt mit Markenzeichen geraten kann?

    Als Beispiel nehme ich mal die Fantasiedomain "jopoheoplada.de" die ein eingetragenes Markenzeichen ist. Also jopoheoplada (R) und (C) 2009 .

    Jetzt kaufe ich mir "jopoheoplada.eu" und biete diese Domain zum Verkauf an.

    Gibt es Sonderbestimmungen bei .eu-Domains ? Muss dafür die Seite International eingetragen werden oder kommt man da auch "nur" mit dem deutschen Patentamt weiter ?
  • Nutzung und Besitz würde ich gleich stellen. Egal ob du sedo mit oder ohne Werbung betreibst.

    Man unterscheidet außerdem zwischen Welt- und Ländermarken.
    Wenn jopoheoplada eine eingetragene Weltmarke ist, dann darfst du jopoheoplada.eu nicht ausnutzen.
    Die Frage ist was wäre wenn du eine deutsche Marke hast. Dann kann die Marke nie mehr zur Weltmarke werden. Hast du dann Anrecht auf die .EU Domain?

    Allerdings sind Marken soweit ich weiß auch immer(??) an Gewerbegebiete gekoppelt.
    Wenn jopoheoplada eine Marke für Lebensmittel ist, dann kannst du darüber vermutlich problemlos einen Hardwareverakauf betreiben - da bin ich mir jedoch nicht sicher.
    Die Markenregistersuche findest du hier: dpinfo.dpma.de, die Klassen stehen wohl für bestimmte Gewerbegebiete. Welche Klasse welche Nummer hat konnte ich spontan nicht erfahren.
  • Hi,

    in meinem Fall handelt es sich um eine deutsche Wortmarke welche in folgenden Klassen registriert ist 35; 38; 41.
    Leider find ich auch grade nicht das Dokument mit den Klassenerläuterungen.

    Eine Firma jopoheoplada existiert nicht. Die Domain wird also über eine Drittfirma betrieben.


    Mein "Problem" ist jetzt einfach, dass ich keine Lust auf eine Abmahnung habe, aber sonst muss ich mich mal mit einem Anwalt in Verbindung setzen.