Zend Framework oder lieber Alternative

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  • Es kommt immer auf den Einsatzzweck an. Ich stand neulich vor gleicher Entscheidung und musste mich am Ende zwischen Cake PHP und Zend entscheiden.
    Cake PHP:
    Hat sich am Anfang stark an Ruby on Rails orientiert, ist aber mittlerweile keine Kopie sondern ein eigenständiges Projekt mit eigenen Features. Trotzdem verfolgt es in Prorammierfreundlichkeit die gleichen Ziele wie sein (großer?) Bruder. Beide gehen den Weg quick aber ohne dirty. Du kannst schnell Anwendungen erstellen ohne an jeder Schraube einzeln gedreht haben zu müssen. Dokumentation gibt es (fast?) ganz auf Deutsch und selbstverständlich auch Englisch. Tutorials zu dem Framework sollten auch in beiden Sprachen genügend vorhanden sein. Hier ein paar schöne Einstiegstutorials: nettuts.com/tutorials/php/getting-started-with-cakephp/

    Zend:
    Scheint mir sehr groß zu sein. Ein riesiges Codegerüst, welches durch Modularisierung versucht dem Benutzer auswählen zu lassen, was er braucht und was nicht, damit weniger Komplexität und weniger Systemlast, schnellere Ausführungszeiten, ... entsteht. IMHO hat es mit Cake PHP nur die Sprache gemeinsam, sonst sind die beiden vollständig verschieden aufgebaut und verfolgen auch verschiedene Ziele.
    Die Dokumentation liegt vollständig in Englisch vor und neue Features werden erst aufgenommen, wenn diese vollständig und sauber dokumentiert sind (wie es bei Cake PHP ist, weiß ich nicht). Deutsche Dokumentation scheint auch sehr fortschrittlich zu sein. Wenn du dich bereits mit Smarty auskennst, wirst du mit der Templateengine von Zend viel Spaß haben, denn diese orientiert sich sehr stark an Smarty und ist dieser auf nachempfunden.
    Eine gute Startseite mit Informationen und Tutorials: ralfeggert.de/
    Ein gutes Buch zum Zend Framework: [amazon]http://www.amazon.de/Das-Zend-Framework-Grundlagen-Anwendung/dp/3827327857/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1263333221&sr=8-1[/amazon]

    Aber welches Framework das beste für dich ist, dass kannst du nur selbst wissen.
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    Ich stehe weder für privaten Support per PM noch über einen IM zur Verfügung. Danke.
  • Hi,

    ich habe recht lange mit Zend gearbeitet und finde das Framework ansich schon sehr gut. Es ist sehr umfangreich und hat eine sehr gute fast beispiellose Dokumentation.
    Problem ist, das rapid development. Da bin ich schon sehr enttäuscht, da sich leider auch in die richtig ActiveRecord von Zend_Db nichts getan hat und wohl auch nichts tun wird.
    Bei anderen Komponenten sieht es leider ähnlich aus. Was bringt mir das beste Framework wenn es einfach ewig dauert etwas sauber einzurichten und nicht wirklich Arbeit abnimmt.
    Man kann/muss einfach zu viel selbst konfigurieren, wenn etwas auch nur ein bischen abweicht.

    Cake sehe ich nicht als Alternative weil -> php4 noch unterstützt wird und so auch der Code aussieht.


    Was ich dir empfehlen kann mal anzugucken ist Symfony. Lehnt sich sehr stark an Rails an und setzt die Techniken das meiner Meinung nach gut um.
    Man kann gut, sauber und schnell Applikationen entwickeln und durch die ganzen Plugins kommt es auch sehr gut an den Umfang vom ZF heran (Wahrschl. übertrifft es diesen wohl eher ;) )
  • d0nut wrote:

    Von Symfony habe ich nur gehört, dass es sehr komische Klassennamen verwendet ;)


    Source Code

    1. class w3sMaskedGalleryActions extends BaseW3sMaskedGalleryActions
    2. {
    3. }
    4. class sfOutputEscaperIteratorDecorator extends sfOutputEscaperObjectDecorator implements Iterator, ArrayAccess
    5. {
    6. }


    Die Konvention für Klassennamen ist in der Tat ein wenig seltsam ^^


    Hatte eins vergessen ist auch zufällig eines der genannten Frameworks spezialisiert bzw geeignet für Serververbindungen?
    Also Datenabruf von anderen Servern etc.


    Was genau meinst du damit oder hast du vor ?
  • vince wrote:

    Was genau meinst du damit oder hast du vor ?
    Naja es sollten eben Daten abgefragt werden von einem anderen Server.
    Zuvor wird sich aber erst eben noch authentifiziert.
    So ne Art Lizenzsystem.
    Wäre halt super wenn es da was gäbe was auch speziell schaut ob es curl, fopen etc. gibt und dann auswählt welche methode es gibt.

    hoffe doch ihr versteht was ich meine ;)

    gruß
  • hi,

    es kommt natürlich immer darauf an was du genau machen möchtest. ich habe jetzt 4 monate das ZF (ab v. 1.7 bis v. 1.10) evaluiert und ingesamt 3 projekte auf diese basis gestellt. Für mich ist die entscheidung ganz klar, ZF ist ein absolutes no go für mich in zukunft.
    das ZF ist in einem BETA status was von ZEND nicht einmal ansatzweise kommuniziert wird. man wartet 3 monate auf einen bugfix, der grundlegend für jede SOA architektur ist.

    Ich habe 2 post auf meinem Blog dazu verfasst: Zend Framework bug fix zeiten incl "Created vs resolved" Chart & Zend Framework Entscheidung dagegen.
    laut dem Aktuellen "Created vs Resolved" chart hat das Framework knapp 1500 known bugs, tendenz steigend!

    ich selber bin jetzt auch auf alternativen suche. ich werde vielleicht cake mal evaluieren.
  • Ich kann Symfony empfehlen. Ich habe mich auch lange mit Zend probiert, aber mich dann immer wieder gefragt, warum ich eigentlich etwas benutze, was mir gar nicht so viel Arbeit spart, weil ich alles noch zusammen fügen muss. Das Symfony Framework nimmt diese Zusammfügung schon in großen Maße vor und ist dabei natürlich überall anpassbar. Ich erstelle gerade mein erstes Projekt damit und bin soweit sehr zufrieden. Der Arbeitsaufwand ist verschwindend gering geworden.

    Um das Framework mal in Aktion zu sehen, kann ich dieses kleine Tutorial empfehlen: symfony-project.org/jobeet/1_4/Doctrine/en/
  • Ich bin mittlerweile auch wieder vom Zend Framework weg aus gleichen Gründen, wie sie schon genannt wurden. Und weil es mich regelmäßig mit Klassen, die es nicht findet konnte, stundenlang in den Wahnsinn getrieben hat. Also das Konzept mit "_" im Klassennamen für "/" im Pfad ist bei nicht immer aufgegangen und so hat er meine Klassen oft nicht gefunden.
    Bin jetzt zu Ruby on Rails gegangen und kann bisher nur Gutes berichten. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, von den ganzen Konventionen erschlagen zu werden.
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  • Nachteil von Ruby ist meiner Meinung nach leider immer noch, dass nur wenige Anbieter dieser Sprache unterstützen. Auf einem eigenen Server mag das natürlich überhaupt kein Problem sein, bei kleineren Kunden, bei denen jedoch kein großes Webhostingpaket gemietet werden kann, fällt diese Option leider weg. Gleiche Erfahrungen natürlich auch für Python und Django - leider.
  • Ja leider. Wobei sich RoR auf immer mehr Hosting-Angeboten findet. Leider sind die Preise noch um einiges höher als bei der PHP/MySQL-Kombination. Das liegt wohl vor allem an der fehlenden Erfahrung mit Ruby und z.B. der Verwaltung von Bibliotheken in Gems.
    Ich glaube aber, dass die meisten RoR-Entwickler auf einen eigenen (v)Server setzen, um alle Freiheiten zu haben. Leider hilft das nicht besonders bei der Verbreitung bei Massen-Hostern...
  • Anfangs hab ich auch mit dem Zend Framework gearbeitet konnte mich aber nie so richtig überzeugen.

    Ich hab mich nun für Kohana 3 Framework entschieden und bin davon begeistert. Weil es klein und überschaubar ist dazu auch noch schnell. Weiters werden die neuen Standard von php bereits unterstützt. Sowie auf dem HMVC Schema aufgebaut ist und unteranderem auch ORM unterstützt.

    Download unter:
    dev.kohanaframework.org/projects/kohana3/files

    Mfg Splasch